Saft

Säfte gehören zu den Fillern. Sie geben dem Cocktail eine gewisse fruchtige Süße wie auch Säure.

Saft ist aber nicht gleich Saft. Der Fruchtgehalt schwankt je nach Art zwischen 100% und 6%.

Reiner Fruchtsaft hat 100% Fruchtgehalt unterliegt aber produktionsbedingt auch einigen Qualitätseinbußen.

Fruchtsaftgetränke sind mit 6-30% Fruchtgehalt das Schlusslicht und Qualitativ für Cocktails nicht verwendbar. Der hohe Wasseranteil würde den Cocktail verwässern und durch die Zuckermenge viel zu süß werden.

Aber auch Nektare, die aus 25-50% Fruchtgehalt bestehen sind oft nur bedingt für Cocktails geeignet. Auch diese werden, bei Fruchtsorten, die nicht sehr viel Wasser enthalten, mit zusätzlichem Wasser aufgefüllt. Erlaubt ist auch ein Zuckerzusatz von 20%, was den fertigen Cocktail stark verfälschen kann.

Eine gute Wahl sind hier hochpreisige Säfte, die weniger Zuckerzusatz und einen hohen Fruchtgehalt haben. Leicht und günstig zu bekommene Früchte sollte selbst gepresst werden. Dazu zählen vor allem Zitrusfrüchte.

Exotische Früchte, wie Ananas, Papaya und Mango harmonieren durch ihr sehr fruchtiges Aroma vor allem mit Rum, Tequila und Wodka. Aber auch Pfirsiche und Aprikosen sind eine gute Alternative. Da diese Früchte nur mit großem Aufwand gepresst werden können. Sind hier fertige hochwertige Fruchtsäfte das Mittel der Wahl.

Beerensäfte geben den Drinks einen besonderen Charakter. Weißer Traubensaft dient auch als Ersatz für Wein in alkoholfreien Cocktails. Tomatensäfte werden bei herzhaften Drinks wie der Bloody Mary verwendet.

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